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Neue Wasser- und Wärmezähler müssen seit Anfang letzten Jahres dem Eichamt gemeldet werden. Umstritten war bislang jedoch, inwieweit Messdienstleister dazu verpflichtet sind. Diese Unklarheit wurde nun durch eine Gesetzesänderung ausgeräumt.
Durch die Änderung des Mess- und Eichgesetzes (MessEG), das am 1. Januar 2015 in Kraft getreten ist, sind neue Pflichten für Wohnungseigentümergemeinschaften, Immobilienbesitzer und -Verwalter entstanden. Seitdem müssen alle neuen und erneuerten Kalt-, Warmwasser- und Wärmezähler innerhalb einer Frist von 6 Wochen nach der Inbetriebnahme dem Eichamt gemeldet werden. Umstritten war bislang, ob auch die Messdienstleister für die Anzeige neuer oder erneuerter Geräte zuständig sind.

Klarheit über die Meldepflicht für neue Zähler durch Gesetzesänderung

Diese Unklarheiten bzgl. der Zähler wurden nun durch die Gesetzesänderung beseitigt. § 32 Absatz 1 Satz 1 MessEG wurde dahingehend angepasst, dass entweder der Verwender oder derjenige, der im Auftrag des Verwenders Messwerte am Zähler abliest, die Geräte anzeigen muss. Zudem betrifft die Anzeigepflicht nun vorrangig die Messdienstleister, sofern diese mit der Erfassung der Messwerte beauftragt wurden.

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